Locher im Büro

Soll ein etwas dickerer Papierstapel ordentlich und stabil zusammen gehalten werden, z. B. 100 Din A4 Seiten, dann bietet es sich an, diese in einem Schnellhefter oder Ordner abzuheften. Zu diesem Zweck benötigt man aber eine bestimmte Durchlöcherung aller Seiten. Um dies zu bewerkstelligen, steht der so genannte Locher zur Verfügung, ein Bürowerkzeug mit inzwischen langer Tradition.

Merkmale eines Lochers

Im Standardformat beträgt der Abstand zwischen den zwei Löchern 80 mm, der Durchmesser der ausgestanzten Löcher beträgt 6 mm. Auch der Abstand beider Löcher vom Papierrand ist mit 13 mm fest vorgegeben (bezogen auf die Lochmitte). Da es sehr zweckmäßig ist, die beiden Löcher in etwa in der Mitte einer Din A4 Seite zu haben, sind die meisten Lochstanzer mit einem winkelförmigen Abstandshalter ausgestattet, der ein definiertes Einlegen von genormten Papierseiten ermöglicht. Dieser Abstandshalter kann auf verschiedene Papiergrößen eingestellt werden. Mit dem kleinen, Standardlocher können zwar auch mehrere Seiten gleichzeitig gelocht werden, allerdings ist die Weite des Einführungsschlitzes meistens auf nur wenige Seitenstärken begrenzt.

Lochertypen

Aus diesem Grunde wurden für verschiedene Anwendungen auch unterschiedliche Lochertypen entwickelt. In größeren Büros, wo täglich größere Papierstapel zu lochen sind, stehen meistens stärkere, robustere Geräte mit einem langen Hebelarm, der den Kraftaufwand minimiert, zur Verfügung.


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